Taunus Zeitung berichtet über den Fokus O.

Erklärungen aus der Gesundheitswerkstatt
17.11.2015
VON CARLA MARCONI

Zur ersten Gesundheitswerkstatt des Fokus O. kamen mehr als 130 Besucher. Sie informierten sich darüber, wie sie mit alternativen Heilmethoden gesund werden und es so lange wie möglich bleiben können.

Oberursel. „90 Prozent der Krankheiten entstehen durch Bewegungsmangel oder durch falsche Ernährung“, sagt Ulrike Mathé-Schaaff, Koordinatorin der Gesundheitswerkstatt. Zur Premiere der Veranstaltung, die von den 64 Mitgliedern der Gesundheitssäule des Selbstständigenforums Fokus O. organisiert worden war, kamen mehr als 130 Besucher ins Parkhotel, um sich darüber zu informieren, wie sie solche Krankheiten verhindern und auf natürlichem Weg gesund bleiben können.

Zwölf Referenten, alle Vertreter von Heilberufen in Oberursel, gaben dabei den Besuchern Einblicke in die verschiedensten Bereiche. Die Themen reichten von Darmgesundheit über heilsames Singen bis zur gesunden Ernährung. Über Letztere berichtete beispielsweise Ernährungsberaterin Waltraud Ulrich. „Fermentierter Papayasaft hilft bei der Darmsanierung, was sich in einem schöneren Hautbild widerspiegelt“, wusste die Expertin. Die Talgdrüse sei ein Hilfsorgan des Darms, die Haut das größte Organ des Menschen, zwischen Haut und Darm bestehe eine Wechselwirkung. Daher litten viele von Akne Betroffene auch an Verstopfung.

„Die Teilnehmer waren alle sehr interessiert“, zeigte sie sich zufrieden und sprach von einer guten Werbung für die eigene Arbeit. Schließlich machten alle Referenten ehrenamtlich mit, weil sie sich so einer breiteren Masse vorstellen konnten.

„Die Interaktion ist sehr wichtig, jemanden von Angesicht zu Angesicht kennenlernen“, sagte auch Koordinatorin Mathé-Schaaff. Die Besucher der Gesundheitswerkstatt hätten sich Zeit für unterschiedliche Vorträge genommen, weil sie dort etwas erklärt bekämen. Diese Zeit hätten Schulmediziner oft nicht für ihre Patienten.

Alte Heilmethoden

Bei den Heilmedizinern sei das etwas anderes. „Heilung herbeizuführen ist ein Prozess. Dabei hat man erkannt, dass der Einsatz von alternativen Methoden, die auf alten Erkenntnissen beruhen, gar nicht so verkehrt ist“, sagte Ulrike Mathé-Schaaff. Derzeit gebe es ein Umdenken in der Gesellschaft, man besinne sich auf Prävention, alte Heilmethoden seien auf dem Vormarsch. Es sei essenziell, für sich selbst zu sorgen. „Wir sind darauf angewiesen, so lange wie möglich gesund zu sein, schließlich lösen sich die traditionellen Familienstrukturen auf“, erläuterte sie. Außerdem müssten die Menschen immer länger arbeiten und seien darauf angewiesen, fit zu sein.

Das weiß auch die 61-jährige Martha Hurst, die zwei Vorträge besuchte. „Bewegung spielt für die Gesundheit eine große Rolle. Als ehemalige Leistungssportlerin im Handball kann ich das bestätigen“, erklärte sie. Auch Prävention sei dabei sehr wichtig. Die Gesundheitswerkstatt sei eine tolle Idee, um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.

Physiotherapeutin Jutta Köhler war auch unter den Zuhörern und nahm einige Impulse für ihre Arbeit mit. „Außerdem ist es schön, hier einige Therapeuten aus der Stadt zu treffen. Dadurch kann ich leichter Empfehlungen aussprechen“, sagte die 40-Jährige.

Die Veranstalter zeigten sich mit der Premiere der Gesundheitswerkstatt sehr zufrieden und gehen davon aus, diese in zwei Jahre zu wiederholen.

Quelle: Taunus Zeitung, 17.11.2015

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