Oberurseler leben auf Gesundheitsinsel

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VON CARLA MARCONI. FRANKFURTER NEUE PRESSE, 6.12.2016

Oberursel. Es ist eine Premiere – nicht nur für Oberursel, sondern auch für das Grüne Band der Gesundheit. Denn erstmals hat die Sanoris-Stiftung die Auszeichnung an eine Kommune verliehen. Seit kurzem kann sich die Taunusstadt damit schmücken, bisher als einzige Stadt in der Bundesrepublik.

„Die Stadtväter haben Oberursel durch die Symbiose von engagierten Mitarbeitern kommunaler Bereiche und ortansässigen Unternehmern zu einer wahren Gesundheitsinsel gemacht“, sagt Udo Simon, Vorsitzender des Rates der Sanoris-Stiftung. Er führt weiter aus: „Wir haben uns insgesamt 35 Städte in ganz Deutschland angeschaut, doch keine andere Kommune konnte Oberursel das Wasser reichen.“ Und wofür genau wurde Oberursel ausgezeichnet? „Für die vorbildliche Bereitstellung von Informationen zu den Themen Gesundheit, Soziales und Familie auf der kommunalen Internetseite“, heißt es in der Begründung der Stiftung.

Konkret sei damit vor allem eine umfassende Informationsbroschüre gemeint. Die enthalte nicht nur die unmittelbaren Leistungserbringer wie Ärzte, Naturheilkundler, Hebammen, Physiotherapeuten, Logopäden, Psychotherapeuten, sondern auch die richtigen Ansprechpartner zu den Themen Kinder und Jugend, Senioren und Menschen mit Behinderung. Vorbildlich sei zudem der Link zum Pflegestärkungsgesetz II, den man auf der Seite der Senioren in Oberursel findet. Öffnet man ihn und liest den Gesetzestext, werde einem sehr schnell klar, wie komplex die neu gefassten Regelungen und die daraus resultierenden gesetzlich verankerten Ansprüche von Patienten und pflegenden Angehörigen seien. Um sie zu verstehen, gibt es den „Ratgeber in leichter Sprache“, der ebenfalls auf der Homepage der Stadt eingesehen werden kann.

„Kaum eine Kommune in Deutschland verfügt über ein solch aufschlussreiches Nachschlageheft, welches alle notwendigen Handlungsschritte aufzeigt, die ein anspruchsberechtigter Bürger gehen muss, um in den Genuss der Hilfen zu kommen, die seitens des Bundes, der Versicherer oder der Kommune angeboten werden“, hebt Simon hervor.

Weiter erhielt Ulrike Mathé-Schaaff das Grüne Band. Sie sei mit ihrem Beratungsangebot die Wegbereiterin eines Gesundheitsversorgungskonzepts, welches Kooperationen, vor allem zwischen Ärzten und Patienten, herstellt, so die Begründung für die Auszeichnung. Mathé-Schaaff helfe ihren Klienten, die vom Arzt diagnostizierten Krankheitsbilder besser zu verstehen. „Sie ebnet dem Klienten den im Pflegegesetz verankerten Weg zu einer zweiten Meinung sowie zum Dialog mit dem passenden Therapeuten“, sagt Udo Simon.

Doch was bedeutet die Auszeichnung für Oberursel? Die Stadt könne sie für sich nutzen und auf der Homepage des Grünen Bandes für sich werben und den Bekanntheitsgrad der Kommune steigern. Hier bestehe zudem die Möglichkeit, sich mit anderen Grüne-Band-Trägern zu vernetzen und auszutauschen.

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Taunus Zeitung berichtet über den Fokus O.

Erklärungen aus der Gesundheitswerkstatt
17.11.2015
VON CARLA MARCONI

Zur ersten Gesundheitswerkstatt des Fokus O. kamen mehr als 130 Besucher. Sie informierten sich darüber, wie sie mit alternativen Heilmethoden gesund werden und es so lange wie möglich bleiben können.

Oberursel. „90 Prozent der Krankheiten entstehen durch Bewegungsmangel oder durch falsche Ernährung“, sagt Ulrike Mathé-Schaaff, Koordinatorin der Gesundheitswerkstatt. Zur Premiere der Veranstaltung, die von den 64 Mitgliedern der Gesundheitssäule des Selbstständigenforums Fokus O. organisiert worden war, kamen mehr als 130 Besucher ins Parkhotel, um sich darüber zu informieren, wie sie solche Krankheiten verhindern und auf natürlichem Weg gesund bleiben können.

Zwölf Referenten, alle Vertreter von Heilberufen in Oberursel, gaben dabei den Besuchern Einblicke in die verschiedensten Bereiche. Die Themen reichten von Darmgesundheit über heilsames Singen bis zur gesunden Ernährung. Über Letztere berichtete beispielsweise Ernährungsberaterin Waltraud Ulrich. „Fermentierter Papayasaft hilft bei der Darmsanierung, was sich in einem schöneren Hautbild widerspiegelt“, wusste die Expertin. Die Talgdrüse sei ein Hilfsorgan des Darms, die Haut das größte Organ des Menschen, zwischen Haut und Darm bestehe eine Wechselwirkung. Daher litten viele von Akne Betroffene auch an Verstopfung.

„Die Teilnehmer waren alle sehr interessiert“, zeigte sie sich zufrieden und sprach von einer guten Werbung für die eigene Arbeit. Schließlich machten alle Referenten ehrenamtlich mit, weil sie sich so einer breiteren Masse vorstellen konnten.

„Die Interaktion ist sehr wichtig, jemanden von Angesicht zu Angesicht kennenlernen“, sagte auch Koordinatorin Mathé-Schaaff. Die Besucher der Gesundheitswerkstatt hätten sich Zeit für unterschiedliche Vorträge genommen, weil sie dort etwas erklärt bekämen. Diese Zeit hätten Schulmediziner oft nicht für ihre Patienten.

Alte Heilmethoden

Bei den Heilmedizinern sei das etwas anderes. „Heilung herbeizuführen ist ein Prozess. Dabei hat man erkannt, dass der Einsatz von alternativen Methoden, die auf alten Erkenntnissen beruhen, gar nicht so verkehrt ist“, sagte Ulrike Mathé-Schaaff. Derzeit gebe es ein Umdenken in der Gesellschaft, man besinne sich auf Prävention, alte Heilmethoden seien auf dem Vormarsch. Es sei essenziell, für sich selbst zu sorgen. „Wir sind darauf angewiesen, so lange wie möglich gesund zu sein, schließlich lösen sich die traditionellen Familienstrukturen auf“, erläuterte sie. Außerdem müssten die Menschen immer länger arbeiten und seien darauf angewiesen, fit zu sein.

Das weiß auch die 61-jährige Martha Hurst, die zwei Vorträge besuchte. „Bewegung spielt für die Gesundheit eine große Rolle. Als ehemalige Leistungssportlerin im Handball kann ich das bestätigen“, erklärte sie. Auch Prävention sei dabei sehr wichtig. Die Gesundheitswerkstatt sei eine tolle Idee, um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.

Physiotherapeutin Jutta Köhler war auch unter den Zuhörern und nahm einige Impulse für ihre Arbeit mit. „Außerdem ist es schön, hier einige Therapeuten aus der Stadt zu treffen. Dadurch kann ich leichter Empfehlungen aussprechen“, sagte die 40-Jährige.

Die Veranstalter zeigten sich mit der Premiere der Gesundheitswerkstatt sehr zufrieden und gehen davon aus, diese in zwei Jahre zu wiederholen.

Quelle: Taunus Zeitung, 17.11.2015

Fachvortragstag am 15. November 2015

Erstmals organisiert das Gesundheitsnetzwerk Fokus O. einen Fachvortragstag am 15. November im Parkhotel Oberursel, in dem Heilberufler der verschiedensten Fachrichtungen über ihr Fachgebiet berichten. Der Eintritt ist frei. Immer mehr rückt die Tatsache ins Bewusstsein, dass jene Menschen, die den Heilungsprozess begleiten für den Erfolg der Behandlung wesentlich entscheidend sind. Bleiben Sie mit diesen Vorträgen ein informierter Patient!

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1. Gesundheitswerkstatt des Fokus O – Fachvortragstag 15. November 2015

Erstmalig veranstaltet der Fokus O einen Fachvortragstag  im Parkhotel Waldlust am Sonntag, den 15.11.2015, als Erweiterung zu den im Abstand von 2 Jahren stattfindenden Gesundheitsforen.

Ärzte sowie Heilberufler werden Vorträge zu bestimmten Gesundheitsthemen halten. Näheres ist zur Zeit noch in Planung und wir per dieser Website im Laufe des Jahres abrufbar sein.

Sie können mich jederzeit kontaktieren.

  • An potentielle Referenten: Falls Sie Interesse hätten selbst einen Vortag zu halten, würde ich Sie bitten mir einen kurzen Überblick über Ihr Thema zukommen zu lassen. Meine Kontaktdaten sind unter der Rubrik  Kontakt  zu finden.
  • Sind Sie selbst gesundheitsinteressiert? Sie können durch die unten aufgeführte Umfrage sich daran beteiligen welche Interessensgebiete bei unserem Fachvortragstag behandelt werden sollen. Treffen Sie hierzu unten Ihre Wahl.

Ich freue mich sehr, Sie zu diesem Anlass einladen und Sie persönlich kennen lernen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüssen,

Ulrike Mathé-Schaaff

Arzt Empfehlungs Service